Kolping-Bildung
Akademie
Bildungszentren
Schulen
Services

Corona-Pandemie

Wichtige Informationen


UPDATE 13. August 2021

Jetzt solidarisch handeln

Es schützt uns selbst und andere. Deshalb ist Impfen schlauer, meint der bekannte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.

Immer noch gibt es viele Menschen in Deutschland, die sich wie Schwangere oder Kinder mangels Impfempfehlung nicht gegen eine Covid-19-Erkrankung schützen können. Hier ist unser aller Solidarität gefragt. Denn durch eine Impfung können wir nicht nur uns selbst, sondern auch andere vor einer Infektion schützen, die bereits viele Menschen mit einem Krankenhausaufenthalt oder sogar mit dem Tod bezahlt haben.

Wer unsicher ist, ob er sich impfen lassen soll, dem sei das nebenstehende Video von dem gut informierten Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar (Quarks) empfohlen, der viele Fragen rund um die Impfung beantwortet und zu dem Ergebnis kommt, dass Impfen schlauer ist. Zum Video


UPDATE 22. Juli 2021

Strategiepapier des Robert Koch-Instituts (RKI)

Das Robert Koch-Institut hat ein Strategiepapier veröffentlicht, das Maßnahmen aufzeigt, die dabei helfen sollen, für den Herbst und Winter mit Corona gewappnet zu sein. Das RKI geht davon aus, dass die Zahl der Corona-Infektionen in den kommenden Monaten bis Oktober langsam ansteigen wird, ab Oktober soll sich der Anstieg demnach beschleunigen und seinen Höhepunkt Anfang 2022 erreichen. Die meisten Infektionen erwartet das Robert Koch-Institut bei den Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 59 Jahren sowie bei Kindern unter 12 Jahren.

Strategiepapier

 

UPDATE 21. Juni 2021

Differenzielle Auswirkungen auf die Psyche

Studien zeigen, dass pandemiebedingte Lockdowns für bestimmte Bevölkerungsgruppen zu besonders starken psychischen Belastungen führen. Einige Gruppen erfahren jedoch auch Entlastung bis hin zum posttraumatischen Wachstum, s. Beitrag von Christiane Eichenberg, in: PP 2021; 19 (6): 277-9:

"Differenzielle Auswirkungen auf die Psyche"


UPDATE 7. Juni 2021

Niedrigere Inzidenzen und steigende Impfquote ermöglichen deutliche Lockerungen der Beschränkungen
 
Die Corona-Maßnahmen in Bayern werden erheblich gelockert. Von 7. Juni an dürfen sich deutlich mehr Menschen treffen als bisher, die Gastronomie darf ihre Gäste wieder in den Innenräumen bewirten, und auch Freizeitparks können öffnen. Das hat das bayerische Kabinett entschieden, weil im Freistaat die Infektionszahlen sinken, während die Zahl der Geimpften steigt.
 
Weitere Informationen zu den neuen bayerischen Regelungen:
 
https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-4-juni-2021/


UPDATE 18. Mai 2021

Bayern beschließt weitere Erleichterungen bei den Corona-Maßnahmen / Verlängerung des Soloselbstständigenprogramms

Die Infektionszahlen in Bayern und Deutschland sinken weiterhin kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund hat die Bayerische Staatsregierung weitere inzidenzabhängige Erleichterungen beschlossen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Erleichterungen:

https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-18-mai-2021/


UPDATE 30. April 2021

Corona-Pandemie: Beiträge aus der Max-Planck-Gesellschaft

Die aktuelle Corona-Krise stellt die Gesellschaft und Staaten weltweit vor enorme Herausforderungen. Welchen Beitrag kann die Wissenschaft zur Bewältigung dieser Krise leisten? Auf ihrer Themenseite sammelt die Max-Planck-Gesellschaft Beiträge aus verschiedenen Forschungsfeldern an Max-Planck-Instituten zur Corona-Pandemie.

Aktuelle Beiträge

 

UPDATE 22. April 2021

Bayern gibt Astrazeneca für alle Altersgruppen frei

Bayern gibt den Impfstoff von Astrazeneca für alle Menschen ab 18 Jahren frei. Die Priorisierung sei bei diesem Impfstoff in den Arztpraxen aufgehoben.

Bayern möchte mehr Tempo bei den Corona-Impfungen - und hebt deshalb die Priorisierung beim Impfstoff von Astrazeneca auf. Die neue Regelung gelte ab sofort, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek: "Wer diesen Impfstoff will, der kann ihn bei den Hausärztinnen und Hausärzten auch bekommen", so Holetschek.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums präzisierte, die Neuregelung gelte für alle Menschen in Bayern ab 18 Jahren. Das bedeutet, der Impfstoff kann in den Arztpraxen jetzt auch Personen unter 60 Jahren angeboten werden. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt, in Deutschland das Präparat nur Menschen ab 60 Jahren zu spritzen.

Neben den Hausärzten könnten auch andere niedergelassene Ärzte den Impfstoff verabreichen, betonte das Gesundheitsministerium. Seit dem 19. April wird Astrazeneca für Erstimpfungen in Bayern nur in Haus- und Facharztpraxen verimpft, nicht mehr in den Impfzentren. Beim Impfstoff von Biontech gelten die Priorisierungsgruppen indes weiter - in den Arztpraxen und in den Impfzentren.

 

UPDATE 19. April 2021

Reservierung von Impfterminen

Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig. Wir empfehlen jedoch jedem, sich impfen zu lassen, um sich vor einer Corona-Erkrankung zu schützen. Mit einer Impfung verringert sich zudem das Risiko, das Corona-Virus weiterzugeben. Damit helfen Sie sich, Ihren Angehörigen und den Menschen in Ihrer Umgebung.

Bis zu 40.000 Impfungen sind mit der aktuell vorgesehenen Kapazität der Impfzentren möglich.

Es wurden bislang insgesamt 3.723.300 Impfdosen nach Bayern geliefert (Stand: 19. April 2021). Für einen wirksamen Schutz ist bei den absehbar verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung im Abstand von 21 Tagen erforderlich.

Seit Beginn der Corona-Impfungen haben in Bayern bis einschließlich 18. April 2021 schon 2.669.225 Menschen die Erstimpfung erhalten. Zudem erhielten 884.775 Menschen bereits die Zweitimpfung (Stand: 19. April 2021).

Zur Impfung registrieren https://impfzentren.bayern/

Wie ist der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung?

Aktueller Impfstatus https://impfdashboard.de/

 

UPDATE 13. März 2021

Ab 15. März wieder Präsenzunterricht für viele Schulklassen

Die weiterführenden Schulen dürfen - abhängig von der Infektionslage - ab dem 15. März wieder öffnen. Ab dem 15. März kehren viele Schüler und Schülerinnen in Bayern in den reinen Präsenzunterricht zurück - und zwar in Landkreisen und Städten, deren 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner und Einwohnerinnen unter 50 liegt: In diesen Regionen werden die Grundschulklassen der Jahrgangsstufen 1-4 und die Förderschulen der Stufen 1-4 wieder in den Präsenzunterricht gehen. Alle anderen Klassen an weiterführenden Schulen haben bei einer Inzidenz unter 50 Wechselunterricht - also sie wechseln zwischen Unterricht im Klassenzimmer und Unterricht zu Hause.

Inzidenz zwischen über 50 und 100 - alle Schüler im Wechselunterricht

Steigt die 7-Tage-Inzidenz auf über 50 oder liegt sie zwischen über 50 und 100, gilt für alle Schüler Wechselunterricht. Auch an den Grundschulen.

Regionen mit einer Inzidenz über 100 - reiner Distanzunterricht

In Regionen mit mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen bleibt es dabei, dass es an allen Schularten nur Distanzunterricht geben darf. Eine Ausnahme gibt es in diesem Fall lediglich für die Abschlussklassen.

Weitere Informationen siehe FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

 

UPDATE 3. März 2021

Psychische Gesundheit in Zeiten der Corona-Krise

Durch Kontaktbeschränkung und Homeoffice hat sich der Alltag vieler Menschen stark verändert. Dies kann sowohl bei Menschen mit einer bereits bestehenden psychischen Erkrankung als auch bei bisher gesunden Menschen Stress und Unsicherheit verursachen. Hier finden Sie Tipps, wie Sie mit der neuen Situation umgehen und psychisch gesund bleiben können.

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/psychische-gesundheit-in-zeiten-der-corona-krise/

 

UPDATE 10. Februar 2021

Antragstellung für Überbrückungshilfe III ist gestartet

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit 10.02. freigeschaltet und online. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar 2021. Auch Soloselbständige und Freiberufler im Haupterwerb können unterstützt werden, wenn sie die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

 

UPDATE 5. Februar 2021

Impfung gegen das Coronavirus

Bayern hat am 27.12.2020 mit den ersten Impfungen gegen das SARS-CoV-2 Virus begonnen. Der Impfstoff reicht anfangs nicht für alle – es werden daher Menschen mit besonders hohem Risiko zuerst geimpft. Bei allgemeinen Fragen rund um das Thema Impfen können Sie sich an die Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter 09131/6808 5101 wenden.

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

 

UPDATE 28. Januar 2021

Beiträge der Bertelsmann-Stiftung zur Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie berührt alle unsere Lebensbereiche: In der Familie, im Gesundheitsbereich, in der Bildung, der Wirtschaft, dem politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben bringt sie neue Herausforderungen, aber auch Chancen. Die Bertelsmann-Stiftung beleuchtet in ihrer Projektarbeit beide Seiten – und trägt ihre Gedanken und Denkanstöße zur Krise immer aktuell zusammen: siehe dazu

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2020/mai/unsere-beitraege-und-angebote-in-der-krise

 

UPDATE 20. Januar 2021

Ergebnisse der wbmonitor Umfrage 2020 „Corona – Auswirkungen auf Weiterbildungsanbieter“

Erste Ergebnisse der wbmonitor Umfrage 2020 „Corona – Auswirkungen auf Weiterbildungsanbieter“ liegen vor.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich bereits für den Zeitraum im Frühjahr/Sommer 2020 weitreichende Folgen für die Weiterbildungsbranche abzeichneten. Von dem Lockdown ab Mitte März waren Weiterbildungsveranstaltungen unmittelbar betroffen und konnten bis zu dessen Aufhebung nicht in Präsenzform stattfinden. Während durchschnittlich vier von zehn (41%) zu Beginn des Lockdowns bereits laufenden Veranstaltungen – vor allem durch die Umstellung auf Online-Formate – fortgesetzt werden konnten, musste die überwiegende Mehrheit der Kurse mit geplantem Beginn während des Lockdowns verschoben bzw. abgesagt werden (77%). Auch daran anschließend war keine Rückkehr zum Normalbetrieb möglich, etwa indem Veranstaltungen nur mit verminderter Teilnehmendenkapazität durchgeführt oder weiterhin (teilweise) in den virtuellen Raum verlagert wurden.

Das nur in Teilen realisierte Weiterbildungsangebot und damit verbundene Umsatzausfälle spiegeln sich in der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage, die sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert hat. Während nur 29% von einer wirtschaftlich guten Situation berichten (Vorjahr: 62%), stellt sie sich bei 42% negativ dar (neutral: 30%).

Bei vier von zehn Anbietern wurden Arbeitsausfälle von angestelltem Personal durch Kurzarbeit überbrückt. Betriebsbedingte Kündigungen musste bis zum Zeitpunkt der Erhebung im Sommer 2020 allerdings nur eine Minderheit von 5% aussprechen.

Der vollständige Preprint-Bericht (basierend auf einem noch vorläufigen Datenstand) mit diesen und weiteren Ergebnissen (u.a. zu Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation und zur Inanspruchnahme von staatlichen Hilfen) kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden (Direktlink): https://bibb-dspace.bibb.de/rest/bitstreams/2e4f759a-f379-4e7e-9e57-eb333e66c333/retrieve

Die dazu heute veröffentlichte Pressemitteilung finden Sie unter: https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_134733.php

 

 

 

UPDATE 21. Dezember 2020

Im Krisenmodus. Wie das Coronavirus den Alltag von Eltern und Kindern verändert

Die Eindämmung des Coronavirus verlangt Familien, Schulen und Einrichtungen aller Art viel ab. Wie Eltern, Kinder und Fachkräfte die Krise bisher bewältigen, analysiert die aktuelle Ausgabe der DJI-Impulse.

Parallel zum Titelthema des Forschungsmagazins erscheint unter www.dji.de/corona ein Online-Schwerpunkt.

 

UPDATE 13. November 2020

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, weitere Konkretisierungen und Verbesserungen bei der Novemberhilfe vorzunehmen. So soll während der schwierigen Zeit der befristeten Schließungen im November betroffenen Unternehmen umfassend geholfen werden.

Sie haben sich außerdem darauf geeinigt, die bisherige Überbrückungshilfe über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten: Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“.

BMWi - Mehr Hilfe für Soloselbständige und die Kultur- und Veranstaltungsbranche

Überbrückungshilfe Corona: Wirtschaftsministerium Bayern

 

UPDATE 13. Oktober 2020

Corona – Die Krise als Wiege der Zukunft

Die Welt as we know it löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Wie Zukunft eigentlich entsteht skizziert Matthias Horx.

Matthias Horx: Corona – Die Krise als Wiege der Zukunft – You Tube

 

UPDATE 23. September 2020:

Coronavirus – Wo bekomme ich Informationen und Unterstützung?

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat im Folgenden wichtige Informationen und Links für betroffene Unternehmen zusammengestellt.

Bitte folgen Sie diesem Link: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

 

UPDATE 9. Juli 2020:

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Erfahren Sie mehr: Überbrückungshilfe

 

UPDATE 19. Juni 2020:

Corona-Warn-App

Die sogenannte Corona-Warn-App, mit der Kontaktpersonen von Corona-Infizierten schnell und einfach gewarnt werden können, soll dabei helfen, Infektionsketten früh zu erkennen und die Pandemie unter Kontrolle zu halten.

Seit der starken Verbreitung des Coronavirus in Deutschland verhält sich die Mehrheit der Bevölkerung solidarisch und hält sich respektvoll an die Kontaktbeschränkungen und Hygienebestimmungen. Um sich selbst, aber auch seine Mitmenschen zu schützen, kann auch die freiwillige Nutzung der Corona-Warn-App einen wichtigen Beitrag leisten.

Die sogenannte Corona-Warn-App, mit der Kontaktpersonen von Corona-Infizierten schnell und einfach gewarnt werden können, soll dabei helfen, Infektionsketten früh zu erkennen und die Pandemie unter Kontrolle zu halten. Sie kann eine wichtige Stütze im Kampf gegen das Virus werden. Je mehr Menschen die App nutzen, umso wirksamer wird sie im Einsatz gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus.

Woher bekomme ich die App?

Die App kann im Apple-App-Store oder im Google-Play-Store heruntergeladen werden.

Warum sollte ich die App nutzen?

Die Nutzung der App basiert auf Freiwilligkeit. Wenn jedoch möglichst viele Menschen die App nutzen und schnell über eine mögliche Infektion informiert werden bzw. informieren können, kann schnell reagiert werden, sodass viele Menschen möglicherweise vor einer Ansteckung geschützt werden. Die App trägt somit wesentlich dazu bei, die eigene Familie, Freunde und das gesamte Umfeld zu schützen. Ohne diese technische Hilfe sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter weiterhin nur auf das Gedächtnis und die Auskunftsbereitschaft von infizierten Menschen angewiesen. Das Problem: Es ist nicht leicht, zum Teil gar nicht möglich, sich an alle engen Kontakte zu erinnern. Ebenso schwer ist es, diese Kontaktpersonen zu informieren ohne Anschrift oder Telefonnummer. Das gilt insbesondere für Alltagssituation wie Einkaufen in einem kleinen Geschäft oder längeren Aufenthalten in Bus oder Bahn. Eine App beschleunigt diesen Prozess mit ihrer Technologie und macht ihn genauer.

Wie funktioniert die App?

Über die Bluetooth-Funktechnik, die sonst eigentlich zum Verbinden mit kabellosen Kopfhörern oder Lautsprechern verwendet wird, kann nachverfolgt werden, ob man sich in der Nähe infizierter Personen aufgehalten hat. Über die App funkt das Smartphone ständig eine Identifikationsnummer in die nähere Umgebung. Gleichzeitig werden Bluetooth-Signale von anderen Nutzerinnen und Nutzern empfangen. Halten sich zwei Menschen, die beide die App benutzen, für eine bestimmte Zeit in unmittelbarer Nähe zueinander auf, tauschen die Smartphones ihre Identifikationsnummern aus und speichern sie ab. Es werden keine Ortsdaten gespeichert und auch nicht die Identitäten der App-Nutzerinnen und -Nutzer ausgetauscht, sondern nur die anonymisierten ID-Nummern, die sich mehrfach in der Stunde ändern. Niemand erfährt, wer sich wann mit wem getroffen hat. Nur eine Liste der anonymisierten IDs der Infizierten wird für 14 Tage auf einem zentralen Server vorgehalten. Nach 14 Tagen werden die Daten gelöscht.

Was passiert bei einem positiven Covid19-Test?

Wer positiv getestet wurde, erhält vom Gesundheitsamt einen QR-Code oder eine TAN von einer Telefonhotline, die in die App eingegeben werden können. So kann verhindert werden, dass Menschen fälschlicherweise Infektionen melden. Die Eingabe des Codes ist freiwillig. Nach Erhalt des Codes verschickt die App Warnungen an die registrierten Kontakte der vergangenen 14 Tage. Die Betroffenen bekommen lediglich die Information, dass sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Sie erfahren nicht, mit wem, wo oder wann – nur ob sich ihr Risiko, selbst infiziert zu sein, erhöht hat. Für eine individuelle Beratung sowie die Durchführung eines Tests, müssen sich die Nutzerinnen und Nutzer der App dann an die üblichen Anlaufstellen wenden.

 

UPDATE 27. Mai 2020:

Rettungsschirm für die Erwachsenenbildung
Einrichtungen dürfen ab 30. Mai wieder öffnen

Einrichtungen der Erwachsenenbildung, darunter auch die Kolping-Akademie Bamberg, können unter Wahrung der vorgeschriebenen Hygieneregelungen ab dem 30. Mai 2020 wieder öffnen. Der Ministerrat hat einer entsprechenden Vorlage des Kultusministeriums zugestimmt.

Kultusminister Michael Piazolo begrüßt diesen Beschluss ausdrücklich: „Im Zuge der behutsamen Öffnung der Schulen war es mir ein großes Anliegen, auch den Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung die Wiederaufnahme des Betriebs zu ermöglichen. Die Erwachsenenbildung ist wichtig für unsere Gesellschaft. Gerade in Zeiten der Pandemie kommt der Erwachsenenbildung große Bedeutung zu.“ Zusätzlich wurde ein Rettungsschirm von 30 Millionen Euro für die Einrichtungen der Erwachsenenbildung und für dort tätige Solo-Selbstständige bewilligt. „Gerade für die Dozenten, die oft mit großem persönlichen Einsatz in der Erwachsenenbildung tätig sind, ist das ein wichtiges Signal: Wir nehmen sie wahr und helfen. Denn wir wissen, dass für viele der Solo-Selbstständigen die Situation wirtschaftlich außerordentlich schwierig ist“, so Piazolo.

(Pressemitteilung des StMUK vom 26. Mai 2020)

 

UPDATE 15. Mai 2020:

Die Wirtschaft nach Corona: Wochen der Weichenstellung

Wie wird die Post-Corona-Ökonomie aussehen – und was müssen Unternehmen jetzt tun? Das Zukunftsinstitut analysiert in seinem aktuellen White Paper die Perspektiven der Wirtschaft nach Corona.

In seinen 4 Zukunftsszenarien widmete sich das Zukunftsinstitut bereits intensiv den gesellschaftlichen Konsequenzen der Corona-Krise. Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen beeinflussen aber natürlich auch die Wirtschaft massiv. Was lässt sich also aus den Szenarien „Totale Isolation“, „Permanenter Krisenmodus“, „Neo-Tribes“ und „Adaption“ für die Wirtschaft nach Corona lernen?

Mit dem White Paper „Die Wirtschaft nach Corona“ analysiert das Zukunftsinstitut die wirtschaftlichen Entwicklungen nach der Krise und beschreibt die 3 Phasen der Erneuerung nach Corona.

White Paper „Die Wirtschaft nach Corona“

 

UPDATE 8. Mai 2020:

Lockerungen in Bayern

Das bayerische Kabinett hat diese Woche einen Zeitplan für weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. Die Ausgangsbeschränkungen wurden bereits angepasst. Ebenso gibt es für Gastronomie, Handel, Tourismus, Schulen und Kitas konkrete Zeitpunkte für Lockerungen. Oberstes Ziel bleibt dabei weiterhin der Schutz der Gesundheit sowie die Einhaltung von Hygienekonzepten, um eine zweite Infektionswelle zu vermeiden.

Bis Mitte Juni sollen alle Schüler und Schülerinnen in Bayern wieder die Schule besuchen können, wenn das Infektionsgeschehen es zulässt. Die Klassen sollen dabei geteilt werden, damit nicht mehr als 15 Schüler und Schülerinnen zusammen unterrichtet werden. Außerdem soll sich der Unterricht in den Schulen mit dem Lernen zu Hause abwechseln. Am kommenden Montag (11. Mai 2020) starteten die Schulen in Bayern wieder für alle Jahrgänge, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen werden. Somit kann auch die Adolph-Kolping-Berufsschule Bamberg ihren Präsenzunterricht deutlich ausweiten.

Aufgrund der Lockerungen haben die Kolping-Schnäppchenmärkte in Ansbach, Bamberg und Lichtenfels ihren Betrieb unter Beachtung ihrer Hygiene- und Schutzkonzepte wieder aufgenommen.

Das Kolping-Bildungswerk führt inzwischen die laufenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in alternativen Durchführungsformen (Onlineverfahren) durch. In einigen Kolping-Bildungszentren konnte der Präsenzunterricht teilweise wieder aufgenommen werden, etwa für diejenigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich auf den Erwerb des Mittelschulabschlusses in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme vorbereiten. Für die BAMF-Kurse ist leider weiterhin kein Präsenzunterricht erlaubt.

Auch die Kolping-Akademie kann ihren Präsenzunterricht bei beruflichen Fortbildungen in eingeschränkter Form wieder starten und verstärkt ihr E-Learning-Angebot. Allerdings sind Angebote der offenen allgemeinen Erwachsenenbildung in Präsenzform weiterhin untersagt.

Aktuell klärt die Bundesagentur für Arbeit mit der Bayerischen Staatsregierung, in welchem Umfang Präsenzunterricht in den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wieder möglich ist. Es ist davon auszugehen, dass es bereits kommende Woche zu weiteren Öffnungen mit Gruppenteilungen kommen wird.

Das Kolping-Bildungswerk freut sich über diese positiven Entwicklungen und die Möglichkeit, den Bildungsbetrieb weiter hochzufahren.

 

UPDATE 4. Mai 2020:

Der Corona-Effekt: 4 Zukunftsszenarien für Wirtschaft und Gesellschaft

Wie leben und wirtschaften wir nach der Pandemie? Das Zukunftsinstitut beschreibt in seinem aktuellen White Paper Nr. 4 mögliche Szenarien, wie die Corona-Krise die Welt verändern kann. Demnach ist eines klar: Nach der Corona-Krise ist nichts mehr wie es einmal war. So ungewiss der konkrete Verlauf der Krise aktuell erscheint: Mit den Methoden und Werkzeugen der Trend- und Zukunftsforschung lassen sich die möglichen Folgen der Pandemie einschätzen. Das Zukunftsinstitut hat daher 4 Szenarien entwickelt, die beschreiben, wie unsere Zukunft nach der Pandemie mittelfristig aussehen könnte.

White Paper "Der Corona-Effekt. Vier Zukunftsszenarien"