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10.07.2022

Digital Kongress 2022

„Mit Impulsen und Austausch gemeinsam in die Zukunft“ – Unter diesem Motto drehte sich beim Digital-Kongress des Kolping-Bildungswerks Bayern (KBW) am 6.und 7. Juli 2022 alles um die Herausforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung für die Arbeit der Kolping-Bildungsunternehmen in Bayern.

Der Einladung des Landesverbandes der KBW Bayern nach München folgten neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden des KBW Bayern, Herrn Thomas Huber, 70 Teilnehmende, darunter Geschäftsführende, Führungskräfte und Mitarbeitende aus allen bayerischen KBU, die sich mit den Themen Digitalisierung und Virtuelles Lehren und Lernen beschäftigen.

Den Auftakt am ersten Kongresstag machte, nach der Begrüßung durch Christine Jäger, Vorstand des Kolping Bildungswerks Ostbayern und Mitglied im Aufsichtsrat des KBW Bayern und Björn Panne, dem Leiter Bildung der Kolping Akademie in Augsburg, Dr. Markus Reimer mit einem Impulsvortrag. Unter dem Titel „Die digitale Challenge – Was uns erwartet und warum wir nicht mehr warten können“ beschäftigte er sich darin unter anderem mit folgenden Aspekten: Digitalisierung und Digitale Transformation, Möglichkeiten, Nutzen und Gefahren von Daten sowie Herausforderungen für Unternehmen, um künftig marktfähig zu bleiben und – auch im Hinblick auf neue Mitarbeitende – auf sich aufmerksam zu machen.

 

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Dr. Markus Reimer machte mit seinem Impulsvortrag „Die digitale Challenge – Was erwartet uns und warum wir nicht mehr warten können“ den Auftakt zum Digital Kongress 2022 der KBW Bayern

 

Frau Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt von der PFH Göttingen referierte über „Mitarbeitende der Generation Z“. Im Anschließenden Workshop erarbeiteten die Teilnehmenden Rückschlüsse für die zukünftige Ausrichtung der Kolping-Bildungsunternehmen

 

Mit Prof. Dr. Sabine Wölflick konnten die Teilnehmenden sich in „Design Thinking“ ausprobieren

Das „Steelcase Learning + Innovation Center“ in München bot dabei für die beiden Kongresstage den idealen Tagungsrahmen. Die Kongressteilnehmenden konnten die innovativen Schulungs-, Lern- und Arbeitsraumkonzepte während des Kongresses live erleben und testen und in einer Hausführung sogar näher besichtigen.

„Design Thinking“, „Digitale Tools sinnvoll im Arbeitsalltag einsetzen“ und „Die digitale Challenge – Digitale Strategien, neue Wissenskultur, Soziale Kollaboration und die Erlangung des Commitments bei Mitarbeitenden“ waren die Hauptthemen der Workshops am ersten Nachmittag. Diese leiteten Prof. Dr. Sabine Wölflick, Marie Giese und Dr. Markus Reimer. Zudem wurden Innovationsprojekte der einzelnen Kolping-Bildungsunternehmen in Bayern vorgestellt, über die sich die Teilnehmenden informieren und austauschen konnten.

 

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Das Steelcase Learning + Innovationscenter in München bot den Teilnehmenden
eine ideale Tagungsbasis.

Den Abschluss des ersten Kongresstages bildete ein gemeinsames Abendessen im Löwenbräukeller in München und ein daran anschließendes, gemütliches Zusammensein in der Bar des Tagungshotels „Ruby Lily“.

 

Tipps und Tricks am zweiten Kongresstag

Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt startete den zweiten Kongresstag mit ihrem sehr lebendigen Vortrag und einem anschließenden Workshop zum Thema „Mitarbeitende der Generation Z – Was bedeutet dies für die zukünftige Ausrichtung unserer Kolping-Bildungsunternehmen?“. Darin verdeutlichte sie den Unterschied der verschiedenen Generationen an Mitarbeitenden, die in Beschäftigung sind und deren Bedürfnisse. Die Frage, was eine gute generationsübergreifende Zusammenarbeit auszeichnet und wie diese in den Kolping-Bildungsunternehmen umgesetzt werden kann, bestimmte die Diskussion im Anschluss.

„Gut, digital Arbeiten – Alleine, zu Zweit, in der Gruppe“: Diesem Thema widmete sich Alexander Rehn im zweiten Workshop des Tages. Dabei erlangten die Teilnehmenden handlungsorientiertes Wissen, erfuhren, welche Tools und Methoden sich für bestimmte Aufgaben eignen und bekamen Tipps und Tricks sowohl zur Team- und Selbstorganisation als auch zum Umstieg vom analogen zum digitalen Arbeiten.

 

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Im dritten Workshop „Motiviert in die digitale Arbeitswelt“, der von Theresia Hitz und Lisa Plum geleitet wurde, beschäftigten sich die Kongressteilnehmenden mit folgender Fragestellung: „Die Digitalisierung hat den KBU neue Möglichkeiten eröffnet – wie können Mitarbeitende motiviert werden, digitale Elemente und Ausstattung im Präsenzunterricht weiter zu implementieren?“. Hier erfolgte eine Ideensammlung, die auch weiterer Bestandteil der Arbeit in der bayernweiten „AG Virtuelles Lernen“ sein wird.

Nach den schließenden Worten des Landesverbandsvorstands Axel Möller, der eine Fortsetzung eines Kongresses diesen Formats nicht ausschloss, bildete ein gemeinsames Mittagessen im „Altmünchner Gesellenhaus“ den Kongressabschluss.

Elisabeth Weiß