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21.01.2019

Alkoholprävention an der Adolph-Kolping-Berufsschule

Im Rahmen eines neuen Projekts zur Alkoholprävention an der Adolph-Kolping-Berufsschule Bamberg haben Schüler aus zwei Berufsvorbereitungsklassen eine "Party ohne Alkohol" geplant.

Zwei Schülerinnen der Klasse haben folgenden Bericht über dieses erfolgreiche Projekt geschrieben:

„Zuerst sind wir, die Schüler aus der Berufsvorbereitungsklasse Gartenbau 1 und Holztechnik 1, zur Alkoholprävention angetreten. Nach der Begrüßung durch die Lehrkräfte Almuth Quidenus, Robert Kleinhenz und Jörg Pfaff haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und Namensschilder bekommen. Dann mussten wir mit Schiebekarten Altersbeschränkungen über Alkoholsorten erraten. Als nächstes wurde ein Quiz gespielt, in dem wir verschiedene Situationen mit Alkohol beurteilen mussten.

Alkohol1AKBS 

Danach sollten wir erraten, wie viele Jugendliche prozentual in unserem Alter Alkohol trinken. Im Anschluss haben wir Vor- und Nachteile von einer Party mit bzw. ohne Alkohol aufgeschrieben und außerdem Aktivitäten gesucht, die man auf einer Party ohne Alkohol anbieten kann, damit es trotzdem gut ist. Für alles, was wir gemacht haben, haben wir Punkte bekommen, die auf einer großen Tafel gesammelt wurden.

Alkohol ja oder nein

In der darauffolgenden Woche haben wir den zweiten Teil des Projektes durchlaufen. Als erstes haben wir uns überlegt, wie unsere Eltern reagieren würden, wenn wir in unserem Alter Alkohol trinken würden. Danach durften wir mit einer Rauschbrille durch einen Parcours laufen. Das war sehr lustig aber auch eindrucksvoll. Denn beim Aufsetzen simulieren die speziell gestalteten Gläser der Rauschbrille Beeinträchtigungen nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen: Tunnelblick, fehlende Rundumsicht, Doppeltsehen und das Gefühl von Unsicherheit und Verwirrung.

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Schülerinnen und Schüler aus dem Berufsvorbereitungsjahr Gartenbau und Holztechnik

Rollenspiel:

Als letztes haben wir ein Rollenspiel gespielt, wie man sich verhalten soll, wenn jemand auf einer Party sehr betrunken ist und bewusstlos wird. Wir haben geübt, welche W-Fragen man dem Notruf sagen muss und außerdem, wie die stabile Seitenlage funktioniert und dass man den Bewusstlosen am besten mit einer Decke oder Jacke warmhalten soll. Als allerletztes haben wir noch unsere Tipps zum Umgang mit Alkohol aufgeschrieben. Auch für die Spiele am haben wir Punkte bekommen und die beste Gruppe erhielt am Ende Süßigkeiten.

So süß kann Alkoholprävention sein!“